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  Samstag, 18. November 2017
 
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Schreibprobleme im Studium PDF Drucken E-Mail
 Wissenschaftliches Schreiben, speziell das Verfassen einer Diplomarbeit, entscheidet wesentlich über Studienerfolg und nachfolgende wissenschaftliche Karrieren. Aber: Die meisten Studierenden kennen Schreibprobleme beim Verfassen von Seminar- und Diplomarbeiten und wünschen sich individuelles Schreibcoaching. 

 

   

Lange Studiendauer in Österreich

Die faktische, durchschnittliche Studiendauer liegt heute mit 7,4 Jahren weit über der meist mit 8 und maximal mit 12 Semestern vorgegebenen Mindeststudienzeit. Im internationalen Vergleich wird in Österreich zu lange studiert; unsere Hochschulabsolventen kommen mit 27 Jahren auf den Arbeitsmarkt![1] 

In Österreich haben laut Volkszählung (1999 bis 2003) 7,5 % der Bevölkerung ein Hochschulstudium abgeschlossen.[2] Diese AkademikerInnenquote wird als niedrig im internationalen Vergleich gesehen. Zur Hebung der international geringen AkademikerInnenquote seien mehr AbsolventInnen nötig, betont der Chef der Rektorenkonferenz (ÖRK) Badelt: In Österreich sei die Studiendauer zu lange und die Drop-Out-Rate zu hoch.[3] 

Ein Hauptgrund für die derzeit überlange Studiendauer liegt, nach einer neueren Fragebogenerhebung des Instituts für Statistik der Universität Wien unter 20.000 Studierenden und AbsolventInnen, in der häufigen Berufstätigkeit neben dem Studium und damit in der sozialen und finanziellen Situation der Studierenden. An zweiter Stelle unter den Gründen für lange Studienzeiten nennt die zitierte Studie die überfrachteten Studienpläne. Als dritten Hauptgrund für lange Studienzeiten sehen die Befragten die Betreuungssituation an den österreichischen Universitäten, wobei die Klagen von fehlender individueller Betreuung über mangelnde Serviceleistungen im organisatorischen Bereich [z.B. Öffnungszeiten] bis zum dürftigen Angebot an Übungsmöglichkeiten und Laborplätzen reichen. 

Wissenschaftliches Schreiben, speziell das Verfassen einer Diplomarbeit, entscheidet wesentlich über Studienerfolg und nachfolgende wissenschaftliche Karrieren: Schreiben ist eine wichtige Kernkompetenz für AkademikerInnen. 

Auf den Unis im deutschen Sprachraum wird die Vermittlung des wissenschaftlichen Schreibens nur durch wenige Lehrveranstaltungen abgedeckt. In diesen Lehrveranstaltungen werden v.a. die technischen Aspekte des wissenschaftlichen Schreibens gelehrt. Nach dem Verfassen einiger Seminararbeiten im Laufe des Studiums, zu denen es zwar eine Note, aber selten inhaltliches Feedback zur wissenschaftlichen Qualität gibt, sollen die StudentInnen eine Diplomarbeit verfassen, deren Aufgabenstellung so gewählt werden soll, dass die Arbeit innerhalb von sechs Monaten bewältigt werden kann. 

Etwa 80% der Studierenden kennen Schreibprobleme beim Verfassen von Seminar- und Diplomarbeiten[4] und würden es begrüßen, eine Schreibberatung in Anspruch nehmen zu können.  

Die “Hitliste” der Schreibprobleme umfasst: 
  • Angst, den Anforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit nicht zu genügen
  • Erfahrung, zu viel Material gesammelt zu haben und es nicht organisieren zu können
  • Spätstarter-Phänomen: den Einstieg nicht finden
  • Erfahrung, allein gelassen zu werden
  • Enttäuschung über das Resultat der Bemühungen
  • Probleme, den wissenschaftlichen Stil zu finden
  • Schwierigkeiten mit der Zusammenfassung der Forschungsliteratur
Die BetreuerInnen von Diplomarbeiten lassen die DiplomandInnen meist wegen Überlastung (wenn sie z.B. 80 DiplomandInnen gleichzeitig betreuen müssen!) mit den zahlreichen kleinen und großen Hürden beim Verfassen der wissenschaftichen Arbeit alleine.[5]  Über 36 % der Grazer DiplomandInnen geisteswissenschaftlicher Studienrichtungen[6] bewerten ihre Betreuung im Nachhinein günstig, haben aber den Wunsch nach zusätzlicher Beratung oder Unterstützung im Diplomarbeitsprozess. Diese Untersuchungen zeigen klar den Bedarf an Schreibcoaching für DiplomandInnen auf. Speziell auf den Massenuniversitäten ist individuelle Betreuung mit direktem Feedback ein wichtiges Angebot. 

Schreibcoaching mit psychologischen und kunsttherapeutischen Methoden

Neben der technischen Dimension des Schreibens ist für den Schreiberfolg aber auch die emotionale oder motivationale Seite von Bedeutung. Als Stichworte seien hier genannt: Perfektionismus, mangelndes Durchhaltevermögen,Torschlusspanik, Schwellenangst, Massenbetrieb… Hier setze ich mit meiner psychologischen und kunsttherapeutischen Kompetenz an, um die StudentInnen dabei zu unterstützen, die Freude am Schreiben und das Erleben der eigenen Kreativität wiederzufinden, damit sie effizient, rasch und kostengünstig das Studium erfolgreich abschließen können. Im Vordergrund meiner Bemühungen steht die Verbesserung der Kompetenzen zur Bewältigung des Studiums. Studierende sollen befähigt werden, die Diplomarbeit befriedigend und effizient zu betreiben und die Anforderungen im Leistungsbereich zu bewältigen. Wichtige Schlüsselbegriffe sind hier auch Hilfe zur Selbstorganisation, Zeit- und Projektmanagement. 

Psychologisches Schreibcoaching ist eine professionelle Begleitung, um Schreibstärken zu fördern und Schwächen in den Griff zu bekommen sowie gezielt produktive Verhaltensweisen und Lösungsstrategien zu entwickeln, wobei diese Bewältigungsstrategien häufig auch in Zukunft in ähnlichen beruflichen Zusammenhängen angewendet werden können. 

Gut Schreiben kann man lernen: Ich bin überzeugt, dass jede StudentIn ihre Diplomarbeit rasch und effizient abwickeln kann - ohne typische Startprobleme und ohne Schreibblockaden. Ich unterstütze StudentInnen, die nicht länger mit ihrer Diplomarbeit kämpfen wollen: von der ersten Gliederung bis zum Lektorat der fertigen Arbeit. 

Wenn Sie mit mir zusammenarbeiten wollen, finden Sie hier kompetente Hilfestellung. 

 © Johanna Vedral, 2007

[1] http://www.oefg.at/oefg/text/workshop/beitrag_2.html. Die Einführung des Bakkalaureats in Österreich - Ausgangslage und Erwartungen (Hans-Joachim Bodenhöfer, Klagenfurt)
[2] www.statistik.at
[3] Badelt, C.: “Typisch österreichische Haltung!” (2.10.05). Online im Internet, URL: http://www.kurier.at/oesterreich/1130489.php [Stand: 19.10.05]
[4] Dittmann, Jürgen (2001): Schreibprobleme im Studium. Eine empirische Untersuchung. Universität Freiburg. Online im Internet, URL: http://fips.igl.uni-freiburg.de/lsf/docs/dittmann.html [Stand: 28.2.06]
[5] Vgl. Aschemann-Pilshofer (2005): Erfolgsprojekt Diplomarbeit/ Magisterarbeit. Ein Leitfaden für DiplomandInnen. Wissenschaftsladen Graz.
[6] Vgl. Aschemann-Pilshofer (2004): Diplomarbeiten in den Geisteswissenschaften – Widersprüche und Wege. Graz: Dissertation
 
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Oktober 2013 )
 
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